Warum wir manchmal genau das Leben führen, das wir eigentlich verändern möchten
Aktualisiert: 6. Sept.
Vielleicht gibt es in deinem Leben gerade etwas, von dem du ganz genau weißt:
So kann es eigentlich nicht weitergehen.
Und trotzdem tust du nichts.
Du bleibst in der Beziehung. Du gehst weiter zur Arbeit. Du reagierst immer wieder auf dieselbe Weise.
Du sagst dir: Irgendwann ändere ich das. Mein Leben wird sich verändern. Aber dieses „irgendwann“ kommt erstaunlich selten.
Warum?
Vielleicht, weil dein Muster dir etwas gibt, das Veränderung dir zunächst nimmt:
Sicherheit.

Nicht unbedingt echte Sicherheit. Aber etwas Vertrautes.
Wir Menschen halten deshalb oft an Dingen fest, die uns längst nicht mehr guttun. Nicht weil wir es nicht besser wissen – sondern weil wir in diesem Muster wissen, wie wir funktionieren.
Das Schwierige daran:
Wir merken oft gar nicht, dass wir gerade aus einem alten Muster heraus handeln.
Wir sind nicht wirklich in der Gegenwart.
Wir reagieren auf das, was war. Wir schützen uns vor dem, was vielleicht kommt. Und halten dabei etwas am Leben, das längst nicht mehr zu uns passt.
Und dann kommt dein Hund ins Spiel
Vielleicht kennst du das:
Zu Hause ist dein Hund entspannt.
An einem anderen Ort plötzlich nicht mehr.
Du denkst:
„Was ist denn jetzt mit meinem Hund los?“
Aber vielleicht ist die interessantere Frage:
„Was ist eigentlich mit mir los?“
Denn wir verändern uns mit unserer Umgebung.
Wir werden unsicher. Wir werden vorsichtiger. Wir wollen plötzlich alles kontrollieren.
Und unser Hund erlebt nicht nur den neuen Ort.
Er erlebt uns dort.
Vielleicht liegt genau darin etwas, das wir sonst nur schwer erkennen.
Nicht weil unser Hund unser Problem verursacht.
Sondern weil wir in der Beziehung mit ihm manchmal sichtbar werden.
Vielleicht musst du nicht zuerst dein Leben verändern
Vielleicht musst du zuerst etwas wahrnehmen.
Wie du reagierst. Was du vermeiden möchtest. Was du kontrollieren willst.
Und welches Muster dir gerade Sicherheit gibt.
Denn Veränderung beginnt oft mit Erkennen.
Manchmal beginnt Veränderung mit einem Moment, in dem du plötzlich erkennst, was du bisher nicht gesehen hast.
Genau dort setzt meine Entwicklungsbegleitung an.
Der Hund ist dabei nicht das Problem.
Und auch nicht die Lösung.
Er kann die Brücke sein.
Zu dir selbst.



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